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Rüdesheim: Stadt und Gewerbe planen für Lockerungen
Bei gemeinsamem Rundgang Vorschläge zementiert

Zwischenzeitlich haben Bund und Länder ausgemacht Lockerungen für den Tourismus mit all seinen Angeboten von Hotels, Gaststätten, Seilbahnen, Souvenir-Shops, der Schifffahrt und vielen anderen zuzulassen.

 

„Darauf kann und sollte man sich vorbereiten“, sind die Vorsitzende der Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen am Rhein e.V. Astrid Climenti und Rüdesheims Bürgermeister Klaus Zapp überzeugt.

 

In dieser Woche traf man sich mit Rüdesheimer Gewerbetreibenden aus unterschiedlichen Branchen zu einem Rundgang durch die Rüdesheimer Altstadt. Um sich ein Bild davon zu machen, welche sinnvollen Optionen es jetzt bei den Lockerungen für den Tourismus in Rüdesheim gibt. „Das gewohnte Niveau mit rund 1,4 Millionen Gästen werden wir 2020 sicher nicht mehr erreichen. Aber wir können schon heute einiges dafür tun zu einem Besuch von Rüdesheim und Assmannshausen mit stimmigen Angeboten anzuregen. Darauf bereiten wir uns jetzt gemeinsam vor“, erklären Climenti und Zapp unisono.

 

Ein Alleinstellungsmerkmal im Rheingau haben die Seilbahnen in Rüdesheim und Assmannshausen. „Über den Reben schweben“ fasziniert Jung und Alt gleichermaßen. Seit Jahrzehnten sind die Seilbahnen überragende Gästemagneten für Rüdesheim. Und so war auch die Seilbahn in Rüdesheim ein zentrales Thema bei der gemeinsamen Begehung. Rainer Orben, der Geschäftsführer der Rüdesheimer Seilbahngesellschaft, hat schon ein Konzept für eine Öffnung vorbereitet, das den Gesundheitsschutz bei gleichzeitiger Nutzung der Seilbahn „unter einen Hut“ bringen soll.

 

„Das wirkt alles sehr durchdacht und praxisgerecht“, freut sich der Rüdesheimer Bürgermeister. „Sollten sich in der Anwendung Probleme zeigen, kann auch zügig nachjustiert werden.“

 

Die Gruppe ging gemeinsam annähernd den Verlauf des Rüdesheimer Weihnachtsmarktes ab und entwickelte Ideen, diesen Rundgang auch als „Weg-Empfehlung“ an die Sommertouristen vorzubereiten. Mit Bodenmarkierungen, Schildern, Flyern und weiteren begleitenden Maßnahmen.

 

Ideen und Vorschläge sind da, direkt anschließend startete die Phase der zeitnahen Prüfungen dazu. „Sobald wir mit dem Projekt einen gewissen Planungsstand erreicht haben, werden wir weiter informieren“, versichert Zapp.

 

Die „Corona-Gespräche“ haben sowohl Climenti als auch Zapp als großen Gewinn für Rüdesheim wahrgenommen. „Manchmal hat man nur seine eigene Perspektive auf bestimmte Dinge. Erst im Meinungsaustausch eröffnet sich dann, dass es auch noch andere Sichtweisen gibt, die unbedingt eingebunden werden müssen. Und so fügt es sich zu einem für alle Seiten akzeptablen Gesamtbild zusammen. Mit allseits annehmbaren Vorschlägen und Lösungen.

 

Eine Krise wie die aktuelle verstärkt die Pflicht zur Zusammenarbeit. In Rüdesheim wird diese Zusammenarbeit zwischen den Gewerbetreibenden und der Stadtverwaltung aktiv gelebt“, so Astrid Climenti und Klaus Zapp abschließend.

Bild 1
Bild 2

Bild 1: Das Foto zeigt von links Oliver Pohl (Vorstand der Bingen-Rüdesheimer Fähr- und Schifffahrtsgesellschaft), Helmut Preisler (Bauamtsleiter der Stadt Rüdesheim am Rhein), Rainer Orben (Geschäftsführer der Rüdesheimer Seilbahngesellschaft), Michael Schmidt (Leiter des Ordnungsamtes), Sören Kunze (Vorsitzender der Werbegemeinschaft rund um die Drosselgasse), Bürgermeister Klaus Zapp, Bianka Rössler (Geschäftsführerin Rössler Linie) und Astrid Climenti (1. Vorsitzende der WTF, der Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen am Rhein e.V.)