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Corona-Pandemie
Kommunen im Rheingau-Taunus-Kreis schließen Rathäuser und städtische Einrichtungen

 

Ergänzung vom 30.04.2020: 

 

Veranstaltungen in städtischen Einrichtungen

Veranstaltungen in städtischen Einrichtungen (Bürger- und Vereinshäuser) bleiben - unabhängig von der Art der Veranstaltung und der Höhe der Teilnehmerzahl - bis zum 17.05.2020 untersagt. 

 

Ergänzung vom 19.03.2020:

 

Trauerfeiern

Trauerfeiern und Bestattungen sind ab sofort nur noch als Freiluftveranstaltung mit max. 10 Personen und ohne Nutzung der Trauerhallen durchzuführen. Trauerhallen sind ab sofort geschlossen. 

 

Spielplätze/ Bolzplätze

Spielplätze und Bolzplätze sind ab sofort gesperrt. Bitte denken Sie an die Gesundheit Ihrer Kinder und halten Sie sich an diese Sperrung. 

 

Ergänzung vom 18.03.2020:

 

Mit der Schließung des Rathauses in Rüdesheim am Rhein gibt es auch für das Standesamt Rüdesheim am Rhein / Lorch gewisse Einschränkungen:

 

Trauungen

Termine beim Standesamt, die bereits angemeldet und auch bestätigt wurden, werden durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist aber dabei auf max. 10 Personen, incl. Brautpaar und Trauzeugen zu beschränken.

Neue Termine werden aktuell nicht vergeben.

 

Sterbefälle

Für die Beurkundung von Sterbefällen steht das Standesamt zur Verfügung. Bestatter werden jedoch gebeten, sich vorher telefonisch anzumelden.

 

Alle anderen Anliegen an das Standesamt bitte per email: anfragen.

 

 

Corona-Pandemie:
Kommunen im Rheingau-Taunus-Kreis schließen Rathäuser und städtische Einrichtungen

 

Angesichts der Corona-Pandemie haben die Bürgermeister der Kommunen , Rüdesheim am Rhein, Taunusstein, Idstein, Niedernhausen, Eltville, Bad Schwalbach, Lorch/Rhein, Geisenheim, Walluf, Schlangenbad, Waldems, Idstein, Aarbergen und Kiedrich beschlossen, die Rathäuser der Kommunen für den Publikumsverkehr ab Montag, 16. März 2020, grundsätzlich zu schließen. Ebenfalls geschlossen bleiben ab diesem Zeitpunkt die Stadt- und Schulbücherei und das Stadtarchiv.

 

Die Einwohner sind aufgefordert, zu prüfen, ob Ihre Anliegen zwingend vor Ende April erledigt werden müssen. Ist das nicht der Fall wird nachdrücklich darum gebeten, die Anfrage an die Behörden zu verschieben. Ist die Klärung der Angelegenheit erforderlich, rufen Sie bitte die zentrale Hotline 06722 408-0 an oder schreiben Sie eine E-Mail an: .

 

Dringende Aufforderung Veranstaltungen abzusagen
Die Verantwortlichen von Veranstaltungen in städtischen Einrichtungen und auf öffentlichen Plätzen, die bis zum 30. April 2020 geplant sind, werden dringend dazu aufgefordert, ihre Veranstaltungen abzusagen – unabhängig von der Art der Veranstaltung und der Höhe der Teilnehmerzahl.

 

Alle Kommunen treffen zudem innerbetriebliche Vorkehrungen, um den Grundbetrieb sowie die kritische Infrastruktur im Hinblick auf die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) sicherzustellen.

 

Verlangsamung der Ausbreitung als primäres Ziel
Die Kommunen haben sich auf diese Maßnahmen verständigt, um dazu beizutragen, die rapide Ausbreitung des Coronavirus entsprechend der Strategie der WHO und des Robert-Koch-Instituts zu verlangsamen. Die dynamischen Entwicklungen in allen bisher stark betroffenen Regionen hat gezeigt, dass die Minimierung von sozialen Kontakten das bislang einzig wirksame Mittel gegen das exponentielle Ansteigen der Neuinfektionen.

 

Ein langsamer Verlauf der Epidemie ist wichtig, weil das Gesundheitssystem nur eine bestimmte Anzahl an erkrankten Menschen gut versorgen kann. Infizieren sich viele in einem sehr kurzen Zeitraum, wirkt sich das negativ auf die medizinische Versorgung aus, was zu einer höheren Anzahl von Komplikationen und Toten führt. Außerdem gilt es, soviel Zeit wie möglich zu gewinnen, um einen geeigneten Impfstoff zu entwickeln. 

 

Die Rathauschefs rufen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger nachdrücklich dazu auf, mit der Situation besonnen umzugehen und daran mitzuwirken, die Ausbreitungsgeschwindigkeit drastisch zu verringern. Dazu gehört insbesondere auf soziale Kontakte möglichst zu verzichten, Reisen zu vermeiden und wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten. Von zentraler Bedeutung ist es insbesondere, Risikogruppen zu schützen – was unter anderem auch bedeutet, die Kinder nicht mehr zu den Großeltern zu bringen.

 

Informationen rund um das Coronavirus gibt es unter den folgenden Rufnummern:
- Gesundheitsamt des Rheingau-Taunus-Kreis (24 h Rufbereitschaft)
- Hessenweite Hotline 0800 5554666 (Mo-Fr 8 Uhr - 20 Uhr)
- Bundesgesundheitsministerium 030 346465100 (Mo-Do, 8 Uhr - 18 Uhr, Fr 8 Uhr - 12 Uhr)

 

Ab sofort sind alle Informationen zum Coronavirus auf unserer städtischen Homepage abrufbar und werden täglich aktualisiert. 

 

Rüdesheim am Rhein, 13.03.2020

Klaus Zapp
Bürgermeister der Stadt Rüdesheim am Rhein