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Besuch der Rüdesheimer in Meursault 22.-24. Juli 2016

Eine Gruppe, bestehend aus Mitgliedern des Freundeskreises Meursault, ergänzt durch einige an der Partnerschaft interessierte Freunde, startete zu einem Besuch nach Meursault.

Unterwegs gab es natürlich die obligatorische Rast mit „Weck, Worscht un Woi“.

Vor Ort dann Empfang durch Mitglieder des dortigen Freundeskreises und Verteilen auf die einzelnen Quartiere.

Beim Begrüßungstrunk im „Cellier Robert de Grancey“, im Rathaus, der weniger ein Keller, als mehr ein Veranstaltungsraum ist, wurden die Gastgeschenke überreicht.

Der Vorsitzende des Rüdesheimer Freundeskreis Meursault,  Paul Dries, überreichte dabei Bürgermeister Jean Claude Monnier ein gerahmtes Bild  des „Platz von Meursault“ in Rüdesheim, versehen mit einer Widmung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Meursault.

Auch eine Auswahl erlesener Rüdesheimer Weine für den Freundeskreis in Meursault wurden als Gastgeschenk sehr begrüßt.

Das obligatorische „la, la, La, la…….., bei dem die Hände in der Luft gedreht und abwechselnd in die Hände geklatscht wird, wurde bereits zu diesem Zeit sehr oft inszeniert.

Am Abend fand auf dem Marktplatz der sogenannte „Marché Nocturne“ statt, ein Markt, bei dem besondere kunsthandwerkliche Raritäten angeboten wurden, und der bis spät in die Nacht musikalisch umrahmt wurde. 

Die Besucher aus Rüdesheim waren an diesem Abend als Gäste der Gemeinde zu Essen und Trinken  eingeladen.

Am nächsten Morgen Besichtigung einer besonderen Einrichtung von Meursault. Die Stadt hatte vor einigen Jahren für den symbolischen Wert von 1.- € ein Gebäude erworben, das im Mittelalter als Lepra Krankenhaus betrieben, und dann über Jahrhunderte als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt wurde. Die alten Strukturen und historischen Gemälde sowie die architektonische Dachgestaltung konnte mit erheblichem finanziellen Aufwand wieder komplett saniert werden, so dass das Gebäude heute als exklusiver  Ort für besondere Veranstaltungen und Konzerte genutzt wird.

Auf Einladung der Vereinsmitglieder gab es danach ein reichhaltiges Picknick mit französischen Spezialitäten und natürlich sehr reichhaltigem Weingenuss. 

Die Besichtigung eines stillgelegten Kohlebergwerks, sowie die bis heute bewohnte, dazugehörige Arbeitersiedlung gehörten danach  zum Besuchsprogramm.

Auch eine Bilderausstellung über die Weinbaugeschichte von Meursault und ganz Burgund, die von der stellv. Vorsitzenden in Meursault,  Karoline Knoth zusammengetragen wurde, war für viele ein interessantes Erlebnis.

Ein gemeinsames burgundisches Abendessen beschloss diesen ereignisreichen Tag der gemeinsamen Freunde aus Rüdesheim und Meursault.

Nach dem Besuch der Messe am Sonntag Morgen, und einem kurzen Besuch im Weingut von Paulette  Gauffroy, der Winzerin, die auch in diesem Jahr wieder beim Rüdesheimer Weinfest dabei sein wird, ein reichhaltiger Abschieds-Imbiss wieder im  „Cellier Robert de Grancey“, im Rathaus.

Auch hier, wie bei allen anderen Veranstaltungen immer, und immer wieder das obligatorische „La, la, La, la…………, sogar bis zur Verabschiedung am Bus.

Mit dem Versprechen der Meursaulter Freunde im nächsten Jahr  wieder zu Besuch nach Rüdesheim  zu kommen endete ein wunderbares, harmonisches Treffen aller Freunde dieser deutsch, - französischen Städtepartnerschaft, die vor über 50 Jahren als erste in Hessen überhaupt gegründet wurde.