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Aktuelles

 

Wanderwege am Niederwald zwischen Rüdesheim und Assmannshausen bleiben für Besucher zugänglich

 

Wanderer und Spaziergänger sollen befestigte Wege im Bereich des Osteinschen Landschaftspark dennoch nicht verlassen!

Am Montag, den 30.6.2014 wurde bei Bauarbeiten im Bereich des Niederwalds eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden und entfernt. 

Für alle Wanderer, Besucher, Ringticket-Freunde, Jogger und Aussichtshungrige ist und bleibt der Niederwald auch weiterhin ein attraktives Besuchs- und Reiseziel. Wer auf den Wegen bleibt, die zwischen Denkmal und Jagdschloss, bzw. Seilbahn Rüdesheim und Sessellift Assmannshausen verlaufen,  kann dies auch weiterhin ohne Sorgen tun.

Die Warnung für Blindgänger gilt für unbefestigte Bereiche abseits der Wege. Die Warnung hier im Wald zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs zu sein, muss aber unbedingt beachtet werden. Abseits der Wege wurden bei den Untersuchungen der letzten Wochen einige Bombenteile gefunden.

 

 

Veräußerung städtischer Grundstücke

 

Die städtischen Gremien haben beschlossen, sämtliche städtischen Grundstücke zur Ermittlung eventuell bestehenden Kaufinteresses auszuschreiben.

 

Mit der Ausschreibung soll ein Überblick geschaffen werden, ob und in welchem Umfang für städtische Grundstücke Kaufinteresse besteht.

 

Aus vorstehendem Grund werden in der Zeit vom 16.06.2014 bis einschließlich 15.08.2014 im Rathaus Rüdesheim am Rhein, Markt 16, im Flur des 3. Ober­geschosses Pläne mit der Darstellung der gegebenenfalls zum Verkauf stehenden städtischen Grundstücke öffentlich ausgelegt.

 

Alle Interessenten, die sich für städtische Grundstücke interessieren, sind daher auf­gerufen, ihr Interesse an den näher zu konkretisierenden Grundstücken gegenüber den Mitarbeitern des Stadtbauamtes, Zimmer 306, zu äußern. Entsprechende Vor­drucke zur Aufnahme des Erwerbswunsches werden vorgehalten.

 

Die Pläne mit Darstellung des städtischen Grundbesitzes sowie der Vordruck zur Aufnahme des Erwerbswunsches können Sie sich hier anschauen und ausdrucken:

 

 

Der ausgefüllte Vordruck „Erwerbswunsch“ kann auch per E-Mail an die Stadt Rüdesheim am Rhein an folgende Adresse gesendet werden.

 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass zunächst alle Erwerbswünsche gesammelt und dann den städtischen Gremien zur weiteren Beratung und Entscheidung über­geben werden. Des Weiteren weisen wir auch darauf hin, dass die vorstehende Aus­schreibung aus­drücklich frei bleibend erfolgt, d.h. dass die Äußerung von Erwerbs­wünschen nicht automatisch auch einen tatsächlichen Verkauf der Grundstücke nach sich ziehen muss.

 

Rüdesheim am Rhein, 05.06.2014

 

Der Magistrat

 

Volker Mosler

Bürgermeister

 

 

 

 

Bodenrichtwerte zum 01. Januar 2014 für die Stadt 65385 Rüdesheim am Rhein

 

Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich des Rheingau-Taunus-Kreises hat in seiner Sitzung am 29.01.2014 die Bodenrichtwerte zum 1. Januar 2014 gemäß § 196 (1) Baugesetzbuch für die Stadt/Gemeinde 65385 Rüdesheim am Rhein beschlossen.

 

Gemäß § 14 (6) der Verordnung zur Durchführung des Baugesetzbuches vom 29.06.2010 sind die ermittelten Werte

vom 16.06.2014 bis 18.07.2014

 

in den Diensträumen der Stadtverwaltung 65385 Rüdesheim am Rhein, Rathaus, Markt 16, Zimmer 305, offengelegt.

 

Außerhalb dieser Zeit kann jedermann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses beim Amt für Bodenmanagement Limburg an der Lahn, Berner Straße 11, 65552 Limburg a.d. Lahn, Tel: 06431 – 9105 843, Auskunft über die Bodenrichtwerte verlangen.

Auskunft wird schriftlich gegen Gebühr erteilt oder durch persönliche Einsicht in die digitale

Bodenrichtwertkarte kostenlos gewährt.

 

65552 Limburg, den 02.06.2014

Gutachterausschuss

für Immobilienwerte

für den Bereich des Rheingau-Taunus-Kreises

 

 

Zu den einzelnen Bodenrichtwertkarten für die Stadt Rüdesheim am Rhein sowie die einzelnen Stadtteile gelangen Sie über folgenden Link:

http://stadt.ruedesheim.de/seite/166966/bodenrichtwerte.html

 

 

 

 

 

Vorläufige amtliche Ergebnisse der Europawahl am 25. Mai 2014

 

Vorläufiges amtliches Ergebnis in Rüdesheim am Rhein:

Europawahl 2014 (8/8 Wahlbezirke, 9:40)

Wahlbet.: 39,2%

Wahlber.: 6.711

Wähler: 2.633

 

Gült.St.: 2.595 St.

CDU: 40,4%  (1.048 St.)

SPD: 26,4%  (686 St.)

GRÜNE: 9,0%  (233 St.)

FDP: 3,6%  (93 St.)

DIE LINKE: 3,8%  (99 St.)

REP: 0,2%  (6 St.)

PIRATEN: 1,3%  (35 St.)

Tierschutzpartei: 1,3%  (34 St.)

FREIE WÄHLER: 0,7%  (17 St.)

FAMILIE: 0,5%  (13 St.)

Volksabstimmung: 0,5%  (12 St.)

PBC: 0,1%  (2 St.)

ÖDP: 0,4%  (11 St.)

CM: 0,0%  (1 St.)

AUF: 0,3%  (8 St.)

DKP: 0,1%  (2 St.)

BP: 0,0%  (1 St.)

BüSo: 0,0%  (1 St.)

PSG: 0,0%  (1 St.)

AfD: 10,2%  (265 St.)

PRO NRW: 0,1%  (2 St.)

MLPD: 0,0%  (1 St.)

NPD: 0,4%  (11 St.)

Die PARTEI: 0,5%  (13 St.)

 

 

Vorläufige amtliche Ergebnisse in Hessen

Die vorläufigen amtlichen Landesergebnisse für das Land Hessen können unter folgendem Link eingesehen werden:

http://www.statistik-hessen.de/e2014/

 

 

 

 

 

Starkes Zeichen gegen Lärmterror der Bahn

Hessen und Rheinland-Pfalz stehen auf der Seite der Lärmgeschädigten

 

Rüdesheim. (rf) – „Ich freue mich, dass jeder, der hierher kommt, ein starkes Zeichen setzen will“, sagte Landrat Burkhard Albers. „Ein starkes Zeichen gegen den Lärmterror der Bahn, ein starkes Zeichen dafür, dass sich die Region zusammentut. Und dass sich die Region nicht mehr den Versprechungen aus Berlin hingibt“. Er sei froh, dass die Bürgerinitiativen eine große Unterstützung erfahren und man sich gemeinsam gegen den Bahnlärm engagiere. Sie kämen aus der ganzen Bundesrepublik. Es sei auch ein gutes Zeichen, wenn die Landesregierungen Rheinland-Pfalz und Hessen an der Seite derjenigen stehen, die gegen den Lärm der Deutschen Bundesbahn kämpfen. Beide waren mit Ministern und Staatssekretären zahlreich vertreten. „Doch das Allerwichtigste seid ihr“ so Burkhard Albers zu den Demonstranten, „Euer Protest muss gehört werden“.

 

Die Menschen seien es leid, mit Versprechungen getröstet zu werden, mit Zeitplänen über Umrüstungen, die dann sowieso nicht eingehalten würden. „Wir wollen, dass der Güterverkehr aus dem Rheintal verschwindet. Der Güterverkehr muss raus“, so der Landrat unter starken Beifall und schrillem Protestpfeifen. Doch bis es soweit sei, müsse etwas passieren. „Wir wollen Nachtfahrverbote für laute Güterzüge. Wir wollen Geschwindigkeitsbegrenzungen für den Güterverkehr im gesamten Rheintal“. Nachtfahrverbote und Geschwindigkeitsbegrenzungen sind möglich! „Wir wollen sie jetzt, sofort“, sagte Albers. Der Bahn sei das Schicksal der Menschen im Rheintal und an der Bahnstrecke vollkommen egal, hier gehe es nur um das dicke Portemonnaie der Vorstandsvorsitzenden und deren Profite. „Aber wir haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und unsere Nachtruhe!“. Deshalb werde man weiter kämpfen, bis die Forderungen durchgesetzt sind.

 

Das bekräftigte eine Lorcher Kindergruppe mit ihrem Song „Jetzt seid doch endlich still“, in dessen Refrain die Demonstranten mit Begeisterung einstimmten. Darin beklagten sie Ohrenschmerzen vor Schulbeginn, und Musik hören oder Hausaufgaben machen gehe nicht ohne den störenden Bahnlärm. Der Bahnlärm mache krank, was Opa schon zu spüren bekommen habe.

 

Die Bevölkerung der Schweiz habe dem St. Gotthard-Basistunnel nur zugestimmt, wenn mit dieser politischen Entscheidung auch gegen den Bahnlärm angegangen werde, so Innenminister Roger Lewentz (Rheinland-Pfalz). So seien für 2020 klare Entscheidungen in der Schweiz getroffen worden, ab dann dürfe nämlich kein lautes Zugmaterial mehr durch die Schweiz fahren. „Und das müssen wir uns zum Vorbild nehmen“, sagte Lewentz. Dafür müsse man kämpfen. Das müsse man im eigenen Interesse und im Interesse des Weltkulturerbes tun. Auch für die Kinder. Im Bundesverkehrswegeplan haben Rheinland-Pfalz und Hessen den Bau einer Umfahrung der Bahn um das Rheintal angemeldet. Dagegen wurden Bedenken geäußert, denn dort müsse erst einmal dem neuen Streckenbau zugestimmt werden. Doch wenn in Berlin darüber verhandelt werde, könne man sich auf die Unterstützung weiterer Länder verlassen. Man brauche für Industrietransporte andere Strecken, das Nadelöhr Rheintal sei schon mehr als erschöpft, so der Innenminister. „Wir werden diese Neubaustrecke durchsetzen“, sagte Roger Lewentz, „das kann ich Ihnen versprechen!“

 

Doch bis dahin brauche man die Ertüchtigung der Rhein-Sieg-Strecke und Eifel-Südstrecke, damit so viel wie möglich der Verkehr jetzt schon um das Mittelrheintal abgeleitet werden könne. Technisch sei dies machbar. 428 Millionen Tonnen Schiffsgüter kommen jährlich im Hafen Rotterdam an. Die würden zum großen Teil durch das Mittelrheintal in Richtung Süddeutschland und Südeuropa transportiert. Man rechne mit einem Zuwachs auf 560 Millionen Tonnen. Auch in Rotterdam sei klar, dass der Transport auf die herkömmliche Art und Weise nicht mehr möglich ist, sagte Lewentz, der in Rotterdam Gespräche führte. So gewinne man aus diesen Überlegungen heraus Mitstreiter. Man müsse aber auch über einen verstärkten Gütertransport auf Binnenschiffen sprechen, hier seien die Kapazitäten nicht ausgeschöpft. Einschalten in den Protest gegen den Bahnlärm will Lewentz auch die europäische Gesundheitsorganisation. „Bei uns muss man für die Menschen am Mittelrhein Verantwortung tragen.“ Die Politik trage gegenüber der Bevölkerung große Verantwortung, die bereits über Jahrzehnte den immer stärker werdenden Bahnlärm ertragen müsse. Diese Verantwortung werden Rheinland-Pfalz und Hessen wahrnehmen.

 

Große Solidarität

 

Die „Gruppe Lorchhausen“, die immer wieder darauf hinweist, dass Bahnlärm krank macht, kam mit einer ganzen Reihe an Forderungen zur Demonstration in Rüdesheim, auch aus der Rheingauer Winzerschaft erfuhr man große Unterstützung. Winzer fuhren mit ihren Traktoren im Protestzug von der „Rheinhalle“ bis zur Kundgebung an der Brömserburg mit und wiesen mit Schildern auf die Missstände entlang der Bahnstrecke hin: „Nachtruhe von 22 – 6 Uhr“, „Gesundheitsschutz vor Profitgier“, „Schluss mit dem Geratter“. Landräte aus den umliegenden Landkreisen und zahlreiche Bürgermeister aus dem Rheingau bis an den Niederrhein erklärten sich mit der bahnanliegenden Bevölkerung solidarisch.

 

Der Bahnlärm bleibe solange auf der Tagesordnung, wie die unzumutbare Situation fortbestehe. „Wir müssen laut und hörbar bleiben“, sagte Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. Die Landesregierung sei an der Seite der Bahnlärmgegner und der betroffenen Menschen im Mittelrheintal. „Hier kämpfen Menschen um Lebensqualität, ihre Gesundheit und um die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit einer Region.“ Man habe lange für das Welterbe gekämpft und man wisse auch darum, wie viel in der Region vom Tourismus abhänge. Deswegen sei es eine Frage von Lebensqualität, von Gesundheit, aber auch eine Frage von wirtschaftlicher Entwicklung, die man auf der Tagesordnung habe. Man müsse weiter aktiv bleiben, um Verbesserungen zu erreichen. Tarek Al-Wazir: „Wir wissen, dass Deutschland von Import und Export abhängt und lebt. Wir wissen, dass der Güterverkehr steigt und dass Gütertransporte auf dem Schiff und auf der Schiene in aller Regel umweltfreundlicher sind als Gütertransporte auf der Straße oder in der Luft“. Das heiße aber nicht, dass man über unzumutbare Belastungen, die auch vom Güterverkehr auf der Schiene ausgehen, einfach hinweg sehen könne. Was unzumutbar sei, müsse auch unzumutbar genannt werden, dagegen müsse man vorgehen und etwas verbessern. Auch wenn es ein umweltfreundlicher Transport sei. Im Rheintal habe man es mit einer unzumutbaren Belastung zu tun, so Tarek Al-Wazir, Spitzenwerte von über 100 Dezibel seien gerade in der Nacht nicht mehr hinnehmbar. Hessen und Rheinland-Pfalz hätten sich mit Veränderungen stark gemacht. Die neue Landesregierung werde dieses Engagement fortführen und verstärken. Zwar gäbe es bei Bestandstrecken keinen Rechtsanspruch auf Lärmschutz, dennoch müsse auf Bundesebene dafür gesorgt werden, dass man Schritt für Schritt auch auf Bestandstrecken in die Lärmsanierung einsteige. Und dies müsse im Rheintal beginnen. Der Druck auf die Bahn müsse fortgesetzt werden. Langfristig gesehen führe an einer Alternativstrecke kein Weg vorbei. Die Umrüstung der Güterwagen kommt für Al-Wazir viel zu langsam voran. Andere Bremsen seien Stand der Technik und könnten schon jetzt eingebaut werden. Auch in die alten Güterwagen. Warum müsse dies solange dauern? Ihm habe das erste private Unternehmen jetzt angekündigt, dass es bis Ende dieses Jahres all seine Wagen mit neuen Systemen umgestellt hat. Warum können dies nicht andere Unternehmen, stellte sich Al-Wazir die Frage. Und er fügte hinzu: „Wer nachts fahren will, darf das nicht mehr mit alten Wagen machen“.

 

Keine Versprechungen

 

Ihren Unmut hatten auch Karl Ottes, Rheingaubund gegen den Bahnlärm und Vorstandsmitglied im Zweckverband UNESCO Oberes Mittelrheintal, der Vorsitzende der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn, Willi Pusch, und der Koblenzer Hotelier Hans-Joachim Mehlhorn zum Ausdruck gebracht. Letzterer verwies auf den deutlichen Rückgang der Touristen im Mittelrheintal und erhebliche Geschäftsverluste. Willi Pusch forderte auf, weiterhin Druck auf die Bahn aufzubauen, es müsse dringend etwas geschehen. Karl Ottes begrüßte die große Solidargemeinschaft, die sich gegen den Bahnlärm aufbäume. Die direkt an der Strecke lebenden Mitbürgerinnen und Mitbürger hätten es verdient. Dieses Bündnis müsse so lange halten, „bis endlich den Verantwortlichen bei der Bahn und im zuständigen Dobrindt, dem früheren Ramsauer-Ministerium, unser fortwährender Protest so auf den Wecker geht, dass im Interesse unserer Gesundheit, unserer Kulturlandschaft, unseres Eigentums sowie der international bekannten Tourismusregion endlich Taten und keine reinen Versprechungen mehr erfolgen. Wir fordern auch den neuen Minister an einem Tag wie heute auf, möglichst bald an den Brennpunkt der von der Bahn gegen alle Umweltnormen erzeugten Lärmaktivitäten hier ins Rheintal zu kommen“, sagte Ottes. „Wir bieten ihm ein Doppel- oder Einzelzimmer in Assmannshausen, Lorch, Kaub oder anderswo an, in dem er an einem warmen Sommertag bei geöffnetem Fenster die Nacht an der Gütertrasse bei überfallartigem Lärm – mit einem Presslufthammer oder Düsenjäger zu vergleichen – hoffentlich erholsam genießen kann.“

 

Nach Schätzung der Polizei hatten bis zu 900 Menschen friedlich gegen Bahnlärm im Rheintal protestiert. Der Einsatzleiter der Rüdesheimer Polizei zeigte sich mit dem friedlichen Verlauf und der Kooperation mit den Versammlungsteilnehmern sehr zufrieden. Durch die weiträumige Umleitung des Straßenverkehrs und einer Rundfunkwarnmeldung hätten sich auch die Auswirkungen auf den Fahrzeugverkehr rund um Rüdesheim in Grenzen gehalten.

 

Die Diözesanversammlung des Bistums Limburg (DV), die gewählte Vertretung der Katholiken des Bistums, hatte bereits im Vorfeld der Demonstration ihre Solidarität mit den dort vorgebrachten Anliegen bekundet. „Lärm ist eine Belastung für die Menschen, die immer größer wird“, sagte Ingeborg Schillai, Vorsitzende der Diözesanversammlung. Die DV stehe daher weiter hinter der Forderung, Lärm zu reduzieren und die Gesundheit der Menschen zu schützen. „Ich unterstütze die Bezirksversammlungen Rheingau und Rhein-Lahn in ihren Forderungen“, betonte Schillai.

 

 

Quelle:

Rheingau Echo Verlag GmbH

Rüdesheim am Rhein, 15.05.2014

 

 

 

 

Fischerei-Erlaubnisscheine ab sofort bei der Rüdesheim Tourist AG erhältlich

 

Ab sofort sind die Fischerei-Erlaubnisscheine nicht mehr bei der Stadtverwaltung, sondern bei der Rüdesheim Tourist AG erhältlich.

 

Die Kontaktdaten lauten:

Rüdesheim Tourist AG
Rheinstraße 29a
D-65385 Rüdesheim am Rhein
Telefon: +49 (0)6722 90615-0
Telefax: +49 (0)6722 90615-99
Email:

 

 Rüdesheim am Rhein, den 06.01.2014

 

 

 

 

Abfallkalender - Aktuelle Abfuhrtermine als PDF zum Download

 

Die Abfuhrtermine für das Jahr 2014 können Sie im Folgenden per PDF downloaden. Hierzu klicken Sie einfach auf Ihren Wohnort. 

Rüdesheim und Assmannshausen

Presberg, Aulhausen, Windeck und Trift

 

Rüdesheim am Rhein, den 11.12.2013

 

 

 

 

Resolution gegen Bahnlärm unterzeichnet

 

Über 50 Vertreterinnen und Vertreter von Landkreisen, Städten, Gemeinden, Initiativen, Kammern und Verbänden im Mittelrheintal unterzeichneten heute in St. Goar eine gemein­same Resolution gegen den Bahnlärm. Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, und Manfred Graulich, Vorsitzender der Initiative Region Mittelrhein, hatten dazu aufgerufen.

 

Anlass für diese Aktion ist die noch bis zum 3. Oktober laufende Onlineumfrage zur „Lärm­emission von Güterzügen in der Europäischen Union (EU)“. „Dem Engagement der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V. ist es zu verdanken, dass der Fragebogen inzwischen auch in der deutschen Version direkt ausgefüllt werden kann. Zusätzlich möchten wir mit der Resolution die Meinung der Region zum Thema Bahnlärm bündeln, um diese Stimme im EU-Konsultationsverfahren geeint ein­bringen zu können“, erklärt Kleemann. „Gemeinsam wollen wir auf wirksamere Maßnahmen zur Verringerung des Bahnlärms hinwirken, damit die Region Mittelrhein auch in Zukunft ein attraktiver Lebensraum bleibt“, ergänzt Graulich.

 

Vorbild ist die aktuelle Entwicklung in der Schweiz. Dort hatte der Ständerat Mitte September einem Gesetzentwurf zugestimmt, der ab 2020 verschärfte Regelungen zur Lärmsanierung durch neue Lärmgrenzwerte auf Eisenbahnstrecken vorsieht. Diese würden zu einem fak­tischen Verbot der besonders lauten Graugussbremssohlen führen. „Wir hoffen, dass sich die Situation so positiv wie in der Schweiz entwickelt“, schildert Kleemann das gemeinsame Ziel. Auch in seiner Eigenschaft als Bevollmächtigter des Regierungsbeauftragten für das Welterbe Oberes Mittelrheintal ist ihm die gute Entwicklung dieser Landschaft sehr wichtig.

 

Gesetzliche Regelungen sind allerdings nur auf der Ebene des Bundes oder der EU zu er­reichen. Deshalb wird die Resolution mit allen Unterschriften der EU-Kommission noch in dieser Woche zugeleitet.

 

Resolution

 

Quelle Foto: SGD Nord

 

 

Weitere Fotos unter:

http://www.sgdnord.rlp.de/mediathek/bildergalerie/bildergaleriedetail/?tx_dkdgallery_pi1%5BdamCategory%5D=866&cHash=c76ec6c84faa1097507d5fa1e763905b

 

Quelle:

PRESSEDIENST STRUKTUR- UND GENEHMIGUNGSDIREKTION NORD

Koblenz, 30.09.2013

 

 

 

Gemeinsam gegen den Bahnlärm vorgehen - Zweckverbände wollen stärker zusammenarbeiten

 

Bahnlaerm

 

Erstes Treffen in Schloss Vollrads: Das Foto zeigt die Vorstände des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal und des Zweckverbandes Rheingau (von links) Landrat Bertram Fleck, Geschäftsführerin Birgit Kind, Bürgermeister Frank Kilian, Bürgermeister Volker Mosler, Stadtumbau-Projektleiter Peter Foißner, Landrat Günter Kern, Verbandsvorsteher u. Bürgermeister Manfred Kohl, Welterbemanagerin Nadya König-Lehrmann, Hans Egenolf (Amt für ländlichen Raum Limburg), Bürgermeister Jürgen Helbing, Bürgermeister Winfried Steinmacher, Welterbedezernent u. Kreisbeigeordneter Karl Ottes.

 

OESTRICH-WINKEL. Zu einem ersten Kennenlerngespräch trafen sich jetzt die Vorstände des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal und des Zweckverbandes Rheingau in Schloss Vollrads. Bindeglied und Vermittler dieser Gesprächsrunde war der Rheingauer Karl Ottes, der als Vorstandsmitglied des Welterbe-Zweckverbandes und Beigeordneter des Rheingau-Taunus-Kreises in beiden Regionen verwurzelt und engagiert ist.

 

Die Vorstände nutzten zunächst die Gelegenheit, die Arbeit und Handlungsfelder ihrer Zweckverbände vorzustellen. Schnell kristallisierte sich dabei heraus, dass es mehrere gemeinsame Tätigkeitsfelder gibt. So belastet der Bahnlärm, insbesondere durch den Güterzugverkehr, nicht nur die Bewohner im Mittelrheintal, sondern ebenso in den Orten und Städten im Rheingau. Auch das Thema „Erneuerbare Energien“ beschäftigt beide Regionen. Für die Zweckverbände geht es insbesondere um die Frage der Verträglichkeit von Windenergieanlagen mit den sensiblen Kulturlandschaften. Für den Rheingau ebenfalls interessant war das Welterbe-Projekt „Wiederbelebung der Ferienstraßen“, da die einstmals weithin bekannte „Loreley-Burgen-Straße“ direkt an den Rheingau „angrenzt“. Die Ausweisung von Ferienstraßen soll nun auch auf den hessischen Welterbeteil ausgeweitet werden. Beide Zweckverbände haben dies bereits als Leader-Projektevorgesehen. Auf großes Interesse der Rheingauer stießen auch die Bemühungen zur Verbesserung der ÖPNV-Tarife und die Absicht, eine Welterbe-Card mit ÖPNV-Leistungen einzurichten.

 

Anhand dieser Besprechungspunkte wurde allen Beteiligten sehr schnell deutlich, dass eine enge Abstimmung und gemeinsame Zusammenarbeit, insbesondere bei der Thematik „Bahnlärm“, sinnvoll und geboten ist.  Deshalb wurde ein regelmäßiger jährlich stattfindender Austausch der Zweckverbandsvor-stände verabredet. Die Arbeitsebenen der Zweckverbände sollen einen engeren Austausch pflegen, die gemeinsamen Aktivitäten vorbereiten und die Vorstände entsprechend regelmäßig informieren. Bei Bedarf, so waren sich die Teilnehmer einig, kommen die Vorstände auch öfter zusammen.

 

Quelle: Pressedienst des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal, 16. Juli 2013

 

 

 

 

 

 

 

Fahrplanänderung Rüdesheim am Rhein - Linien 171 und 187

 

Die Fahrpläne der Linien 187 und 171 mussten aufgrund der Lastbeschränkung in der Grabenstraße vorübergehend geändert werden.

 

Die Haltestellen „Kirchstraße“ und „Julius-Alberti-Schule“ mussten komplett aufgehoben werden. Für die Julius-Alberti-Schule wurde eine Ersatzhaltestelle in der Hugo-Asbach-Straße Ecke Kaiserstraße eingerichtet. Die Haltestelle „Hildesgardisschule“ in Fahrtrichtung Rüdesheim kann wegen der Einbahnstraßenregelung nicht mehr angedient werden, hier würde in der Böhlerstraße eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Soweit wie möglich wurde versucht schulrelevante Fahrten über weiter an die Haltestelle „Hildegardisschule“ verkehren zu lassen, dies war leider nicht immer möglich.

 

Die Linie 171 verkehrt ab der Haltestelle „Krankenhaus“ über die Hugo-Asbach-Straße und die Theodor-Heuss-Straße zur Geisenheimer Straße und bedient auf dem Linienweg nun die Haltestellen „Kaiserstraße/Julius-Alberti-Schule“, „Im Rechacker“ und „Rheinhalle Nord“. Die Linie 187 verkehrt in Fahrtrichtung Rüdesheim ab der Haltestelle „Burgundstraße“ über die Hugo-Asbach-Straße und Taunusstraße zur Geisenheimer Straße und bedient die Haltestellen „Krankenhaus“, „Kaiserstraße/Julius-Alberti-Schule“, „Hildegardisschule“, „Friedhof“, „Geisenheimer Straße“ und „Rheinhalle Nord“, um ab hier auf dem normalen Linienweg zum Bahnhof in Rüdesheim  zu fahren. In Fahrtrichtung Aßmannshausen verkehrt die Linie 187 ab der Europastraße über die Taunusstraße, Böhlerstraße, Theodor-Heuss-Straße und Marienthaler Straße zur Burgundstraße. Hier werden die Haltestellen „Friedhof“, „Im Pfeilersbaum“, „Winzerweg“ und „Eibinger Kirche“ angedient. Ab der Burgundstraße verkehrt die Linie 187 auf dem normalen Linienweg weiter nach Aulhausen und Aßmannshausen.

 

Im Folgenden können Sie sich die Fahrpläne nochmals im Detail anschauen und ausdrucken:

Linie 171 - gültig ab 22.04.2013

Linie 187 - gültig ab 22.04.2013

Rüdesheim am Rhein Liniennetzplan 2013

 

 

Bauwerkssanierung in Rüdesheim/Grabenstraße

L3034 temporär für LKW und Busse gesperrt - B42 uneingeschränkt befahrbar

 

In Rüdesheim wird ab Donnerstag, dem 18. April 2013, die Landesstraße 3034 (Grabenstraße) zwischen der Bundesstraße 42 (Geisenheimer Straße) und der Straße Am Eibinger Tor in beiden Richtungen für alle Fahrzeuge mit einem tatsächlichen Gewicht über 3,5 Tonnen gesperrt. Die Umleitung für den Schwerverkehr aus Richtung Geisenheim führt in Rüdesheim über Taunusstraße, Böhler Straße, Theodor-Heuss-Straße, Ludwig-Schneider-Straße, Marienthaler Straße, Eibinger Straße und Burgundstraße zur L3034. Von Aulhausen kommend erfolgt die Umleitung über Eibinger Straße, Hugo-Asbach-Straße und Taunusstraße zur B42. Alle Umleitungstrecken sind ausgeschildert. Im Zuge der Umleitung mussten aufgrund der  Verkehrssicherheit Einbahnstraßen und auch Parkverbote eingerichtet werden. Die B42 in diesem Bereich ist weiterhin für alle Fahrzeuge uneingeschränkt nutzbar.

 

Die B42 und die L3034 queren den Engergraben in Rüdesheim über ein Überführungsbauwerk, das sich auf rund 570 Meter Länge vom Rhein bis zum Eibinger Tor erstreckt. Das um 1910 erbaute Natursteingewölbe verfügt bauartbedingt nicht mehr über die erforderliche Tragfähigkeit für die heutige Verkehrsbelastung und ist aufgrund altersbedingter Materialermüdung stark geschädigt. Umfangreiche Instandsetzungsarbeiten sind daher erforderlich.

 

Für den Bereich des Bauwerks, der sich unter der B42 auf rund 100 Metern befindet, leitet Hessen Mobil voraussichtlich ab Mai 2013 Maßnahmen ein, um das Bauwerk zu ertüchtigen. Da die Arbeiten vorwiegend unterhalb der Fahrbahn an den Gewölben aus Bruchsteinmauerwerk erfolgen sollen, ist nur mit geringen Verkehrsbeeinträchtigungen aufgrund von Baustellenverkehr zu rechnen.

 

Für die Sanierung des rund 250 Meter langen Abschnitts, der unter der L3034 liegt, ist eine aufwendigere Instandsetzung erforderlich. Das Bauwerk ist daher bis auf Weiteres zwischen Am Eibinger Tor und Kirchstraße nur für Pkw und Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen sowie für Rettungsfahrzeuge befahrbar. Voraussichtlich kann die Sperrung zwischen Kirchstraße und Geisenheimer Straße bereits in wenigen Tagen aufgehoben werden.

 

Augenblicklich prüft Hessen Mobil Möglichkeiten zur Durchführung von baulichen Sofortmaßnahmen, die zu einer schnellstmöglichen Aufhebung der Gewichtsbeschränkung führen können.

 

Die von Hessen Mobil für April angekündigte Fahrbahnerneuerung der Geisenheimer Str. im Zuge der B 42 wird bis auf Weiteres verschoben.

 

Hessen Mobil informiert rechtzeitig über etwaige Änderungen der Verkehrsführung.

 

Engergraben

 

Abb.: Der für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrte Bereich (violett) sowie die Umleitungsstrecke (U) aus Richtung Geisenheim kommen in rot (U1) und aus Richtung Aulhausen kommend in grün (U2).